Viermal jährlich erscheint unsere Backstubenzeitung mit interessanten Geschichten aus unserer Backstube und mit attraktiven Angeboten für unsere Kunden. Sollte die Backstubenzeitung einmal vergriffen sein, kein Problem. Hier können Sie sich Ihr Exemplar als PDF herunterladen, am Bildschirm lesen oder ausdrucken. Zum Öffnen einer PDF benötigen Sie den Adobe Acrobat Reader, den Sie kostenlos unter www.adobe.de herunterladen können.

Hier die aktuelle Ausgabe:
2/2012 Aussenseiten / Innenseiten

Frühere Ausgaben:
1/2012 Aussenseiten / Innenseiten
4/2011 Aussenseiten / Innenseiten
3/2011 Aussenseiten / Innenseiten

2/2011 Aussenseiten / Innenseiten
1/2011 Aussenseiten / Innenseiten
4/2010 Aussenseiten / Innenseiten
3/2010 Aussenseiten / Innenseiten
2/2010 Aussenseiten / Innenseiten
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4/2009 Aussenseiten / Innenseiten
3/2009 Aussenseiten / Innenseiten

2/2009 Aussenseiten / Innenseiten
1/2009 Aussenseiten / Innenseiten
4/2008 Aussenseiten / Innenseiten

 

19 Mal in Folge Gold
Im September2011 wurden wir von der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) zum 19. Mal in Folge mit dem "Großen Preis der Besten in Gold" ausgezeichnet. Im Rahmen der diesjährigen DLG-Lebensmitteltage in Darmstadt, würdigte Präsident Carl-Albrecht Bartmer die Bäckerei Hufgard als besonders ehrgeizigen und anspruchsvollen Betrieb. "Sie gehören", so Bartmer, "in den Club der Besten. Denn Lebensmittel begreifen Sie als etwas ganz Besonderes. Ihr konsequentes und Ihr von uns neutral bestätigtes Qualitätsbewußtsein und -handeln begeistert und schafft Vertrauen, auf das Sie bauen können." Der Preis der Besten in Gold wird nur an Betriebe vergeben, die über 15 Jahre hinweg ihre Leistungen kontinuierlich mit den höchsten Auszeichnungen bewiesen haben.

Foto links: Sabrina Zeuch und der Bäckergeselle Matthias Strube nehmen den Preis von DLG-Präsident Carl-Albrecht Bartmer (li.) entgegen.

Meister und Geselle ausgezeichnet
Zwei, die gut lachen haben: Bäckermeister Bodo Zeuch, Inhaber der Bäckerei Hufgard und sein frisch gebackener Geselle Magnus Kringel wurden aufgrund ihrer hervorragenden Leistungen ausgezeichnet. Magnus Kringel (links) als Sieger im Kammer- und Landeswettbewerb der Bäckerjugend und Bodo Zeuch als herausragender Ausbilder. Solche Auszeichnungen fallen nicht vom Himmel, sondern sind das Ergebnis gewissenhafter Arbeit und Liebe zum Handwerk.
Brot- und Brötchenkörbe für Ihre Feier
Kleine Feier, große Feier, Firmenjubiläen und andere Höhepunkte bereichern wir gerne mit unseren hochwertigen Backwaren. Zum Beispiel mit einem gemischten Brot- und Brötchenkorb. Sagen Sie uns was Sie möchten und wir bringen es zu Ihnen. Rechtzeitig und ofenfrisch.
Unser neues Frischemobil
Was dem einen sein Ferrari ist dem Meister sein neues Verkaufsmobil. Das macht ja auch so richtig was her. Und man sieht schon von weitem wer da kommt und was da kommt. Backwaren in allerbester Handwerksqualität aus unserer Backstube in Eschwege. Es lohnt sich also nicht gleich zu überholen, sondern besser zu warten bis er anhält - dann gibt's Frische und Genuss!
Was ist eigentlich Sauerteig?
Sauerteig ist das älteste natürliche Treibmittel um Roggengebäcken Volumen zu verleihen. Entdeckt wurde der Sauerteig schon 1800 Jahre vor Christus. Die Wirkung des Sauerteiges wurde vermutlich zufällig herausgefunden, als ein alter, vergessener Teig, der durch Milchsäurebakterien versäuert wurde, aus Sparsamkeit dem neuen Teig hinzugefügt wurde. Der daraus gebackene Fladen war lockerer, bekömmlicher und schmeckt durch die milde Säuerung sehr gut.

Roggenmehl besitzt sehr viel Stärke abbauende Enzyme, die Amylasen. Diese bauen so viel Stärke ab, dass beim Backen nicht mehr genügend Gärgase festgehalten werden und kein Volumen entstehen kann. Durch den Sauerteig werden die Enzyme in ihrer Wirkung gehemmt, so dass fast die ganze Stärke erhalten bleibt. Diese verkleistert beim Backen und kann ausreichend Gärgase festhalten.

Heute wird Sauerteig mit ausgewählten Kulturen hergestellt - dem sogenannten Startgut. Dieses wird einem Teig aus Wasser und Mehl zugefügt und nach einer gewissen Reifezeit unter kontrollierten Bedingungen ist der Sauerteig fertig. Er wird in einem bestimmten Verhältnis dem Brotteig zugegeben. Sauerteig ist bekömmlich, sorgt für guten Geschmack und eine sehr lange Frischhaltung der Brote. Sauerteig ist das natürlichste Mittel um Brot herzustellen und macht künstliche Teigsäurungsmittel überflüssig. Fragen Sie danach! Die Bäckerei Hufgard verwendet ausschließlich selbst gemachten Natursauerteig. Selbst für Weizengebäcke wird ein spezieller Weizensauerteig verwendet. Zum Seitenanfang

Wie soll man Brot lagern?
Um möglichst lange Freude an Ihrem Brot zu haben, sollten Sie auf die richtige Lagerung achten. Ideal sind spezielle Brotkästen aus Naturholz oder Tontöpfe. Verwenden Sie keine luftdichten Behälter oder gar Plastikttüten. Vor allem frische Brote beginnen sonst zu "schwitzen" und werden anfällig für Schimmelpilzsporen aus der Luft. Eine Lagerung im Kühlschrank kommt gar nicht in Frage. Es käme zu einer Kritallisation - die Brote schmecken schnell altbacken. Normale Raumtemperatur ist ausreichend. Wichtig ist eine wöchentliche Reinigung der Brotkiste oder des Tontopfes mit Essigwasser aus 9 Teilen Wasser und 1 Teil Essig.

Was bedeutet Vollkorn?
Vollkornmehl wird aus dem ganzen Getreidekorn hergestellt. Zum Beispiel aus Roggen oder Weizen. Beim Vollkornmehl beiben alle Bestandteile des Getreidekorn erhalten: der Keimling, die Schale und der Mehlkörper - und damit auch alle wertvollen Inhaltsstoffe des ganzen Getreidekorns.

Das Gesunde an Vollkornmehl sind die Inhaltsstoffen von Keimling, Mehlkörper und Schale. Sie liefern einen wichtigen Beitrag für eine gesunde Ernährung: Der Keimling enthält die meisten Vitamine (vor allem B-Vitamine), Mineralstoffe (Eisen, Magnesium, Selen und Zink) und Ballaststoffe. Im Mehlkörper stecken hauptsächlich komplexe Kohlenhydrate (Stärke) und Eiweiß. Die Schale enthält besonders viele Ballaststoffe. Vollkornbrote und Vollkornbrötchen sind deshalb neben Gemüse, Obst und Hülsenfrüchten wichtige Ballaststoff-Lieferanten.
In industriell verarbeitetem Getreide (weißes Mehl) gehen diese wertvollen Mineralien und Vitamine verloren, da sie im Verarbeitungsprozess aus dem Mehl "herausraffiniert" werden.

Der Begriff Vollkornmehl wird oft mit Ganzkorn verwechselt. Vollkornmehl kann sehr fein sein, grob (Schrot) oder aus ganzen Körnern bestehen. Je nach dem, wie fein es vermahlen wird. Wichtig ist nur, dass alle Bestandteile des Korns enthalten sind.

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